Tutorial: So fährt man Kitzbühel

Nach der langen Abfahrt in Wengen folgt mit der Streif in Kitzbühel eine relativ kurze Strecke.

Ich bin mit folgenden Skieinstellungen unterwegs:

Sonne: 22-25-53 (Drehen, Kanten, Gleiten)
Schnee: 7-10-83
Eis: 20-46-34

Sektor 1

Die ersten zwei Kurven nach dem Start kannst du ganz eng fahren und den ersten Sprung (Mausefalle) brauchst du nicht zu drücken. Die folgende Linkskurve kannst du weiter links fahren, als die Strecke markiert ist. Die Welle vor der ersten Zwischenzeit (blau markiert) solltest du ganz eng am oberen Tor anfahren und unbedingt drücken (rot/ Bild 1)


Bild 1

Sektor 2

Der zweite Sektor beginnt gleich mit der wichtigsten Stelle der Strecke, dem sogenannten Karussell. Kurz vor der Zwischenzeitmarkierung solltest du die Hocketaste loslassen (grün). Bei der Zwischenzeit kannst du einlenken und gleichzeitig die Bremstaste (normalerweise Pfeil nach unten) drücken und gedrückt halten (rot). Wenn du schon in der Kurve bist, kannst du kurz vor dem Tor in der Kurve auch noch die Sprungtaste drücken (blau/ Bild2). Im Idealfall kommst du oberhalb der Mitte der Strecke aus der Kurve.


Bild 2

Auch die darauf folgende Linkskurve hat es in sich, da dich einige Wellen von der Ideallinie weg versetzen können (blau). Deshalb solltest du in dieser Kurve die Sprungtaste drücken (rot/ Bild 3).


Bild 3

Es folgt vor der zweiten Zwischenzeit noch eine Schwierigkeit, die es zu überwinden gilt. In der langgezogenen Rechtskurve hat es eine tückische Welle (blau). Deshalb verläuft dieses Jahr die Ideallinie entlang der Werbebanden (rot). Auf dieser Linie wirst du von der Welle nicht abgehoben. Sie benötigt aber auch eine sehr präzise Fahrweise um nicht in die Bande zu stürzen. Die Linie des letzten Jahres (grün/ Bild 4) solltest du nicht unbedingt wählen, da du dann die Welle voll erwischt und ziemlich viel Tempo verlierst.


Bild 4

Sektor 3

Der dritte Sektor ist relativ langweilig. Im einzigen langen Gleitstück der Strecke musst du nur das Tempo aus den vorherigen Passagen mitnehmen und nicht allzu stark lenken.

Sektor 4

Den Sprung nach der Zwischenzeit (Alte Schneise) musst du nicht drücken. Das folgende S solltest du ganz eng fahren und dich auf die linke Seite treiben lassen. Den folgenden Sprung (Seidlalmsprung) kannst du auf zwei Weisen fahren. Die Linie die ich fahre, passiert den Sprung (blau) ganz auf der linken Seite (rot). Du solltest bei dieser Variante den Sprung drücken (schwarz). Diese Linie solltest du nur fahren, wenn du den Sprung unter 20m-30m drücken kannst. Ansonsten solltest du den Sprung rechts passieren (grün/ Bild 5). Den Sprung brauchst du aber bei dieser Variante nicht zu drücken.


Bild 5

Nach der Landung solltest du dich ganz rechts halten. Vor der Zwischenzeit hat es noch eine tückische kleine Welle (blau), die du drücken solltest (schwarz/ Bild 6). Bei der Anfahrt musst du berücksichtigen, dass du trotz drücken der Sprungtaste ein Stück versetzt wirst.


Bild 6

Sektor 5

Die Linkskurve bei der Zwischenzeit solltest du ganz eng links fahren. Die folgende Rechtskurve solltest du ebenfalls ganz eng fahren. Bei dieser Kurve kannst du die Sprungtaste zu Hilfe nehmen. Die folgenden Kurvenkombinationen kannst du normal fahren. Nach der Rechtskurve vor der letzten Zwischenzeit solltest du dich an den linken Rand der Strecke tragen lassen (Bild 7). Den Sprung (Hausbergkante) solltest du drücken und nach rechts Springen.


Bild 7

Sektor 6

Im letzten Sektor folgt noch die letzte Schlüsselstelle. Die Traverse. Diese solltest du von ganz rechts anfahren und dann langsam nach links ziehen. Danach solltest du die Hocketaste loslassen und kurz danach die Sprungtaste drücken (schwarz). Der Fahrer zieht damit scharf nach links und bleibt am oberen Streckenrand. Die folgende Welle (blau/ Bild 8) versetzt dich ein Stück nach unten. Wenn du genügend hoch gefahren bist, landest du nicht in den Netzen.


Bild 8

Danach kannst du in der Hocke ins Ziel fahren. Die letzten zwei Sprünge brauchst du nicht zu drücken.

Ich wünsche dir viel Spass bei Training und viel Erfolg im Rennen!

schloofchappe