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Tutorial: So fährt man Wengen
Zur zweiten Hälfte der Ski Challenge gelangen wir in die Schweiz, zum Lauberhornklassiker. Die Strecke ist vor allem wegen dem Kernen S (früher Brüggli S) und ihrer Länge sehr anspruchsvoll.
Meine Skieinstellungen sind folgende
Sonne: 27-36-37 (Drehen, Kanten, Gleiten)
Schnee: 11-14-75
Eis: 25-53-22
Sektor 1
Der Start beginnt mit einer leichten Linkskurve und darauf folgt eine langgezogene Rechtskurve. Du solltest sie nicht ganz innen anfahren, sondern etwa von der Mitte der Strecke. Erst in der zweiten Hälfte der Kurve beginnst du stark nach innen zu ziehen, damit du am Ende der Kurve auf Höhe der rechten blauen Linie fährst. Für die Linkskurve vor der Zwischenzeit musst du aufstehen und den Sprung bei der Zwischenzeit gut drücken.
Sektor 2
Es folgt nun eine Passage mit drei Wellen (blau markiert). Die erste musst du nicht drücken. Die zweite und die dritte schon. Das bedeutet, dass du die zweite Welle drücken musst noch während du in der Luft bist (Bild 1).
Bild 1
In der folgenden Rechtskurve gibt es eine Abkürzung zwischen den Werbebanden durch. Es empfiehlt sich allerdings kaum, diese zu benützen, da sie im Rennen ziemlich sicher gesperrt sein wird. Die Welle danach solltest du auf 0m drücken und die folgende Linkskurve von ganz rechts anfahren und dann stark nach innen ziehen. Es folgt die zweite Zwischenzeit.
Sektor 3
Nun kommt die Anfahrt auf den Hundschopf. Die Rechtskurve solltest du wie auf dem Bild 2 zu sehen ist ganz eng fahren. Dazu darf man ruhig auch aufstehen. Wirst du zu weit nach aussen getragen triffst du einige Wellen und wirst nach aussen versetzt.
Bild 2
Den Sprung beim Hundschopf solltest du möglichst weit links fahren und drücken. Die folgende Linkskurve solltest du ganz eng anfahren und die Minsch-Kante (rot markiert in Bild 3) drücken. Danach kannst du die Rechtskurve in der Hocke fahren und die Welle am Kurvenausgang (rot markiert in Bild 3) solltest du ebenfalls drücken.
Bild 3
Es folgt die Anfahrt auf das Kernen S. In die Rechtskurve des S solltest du bei der Lücke im Zaun einlenken (Bild 4).
Bild 4
Danach solltest du dich aufrichten und die markierte Welle (blau) auf Höhe der roten Linie drücken (Bild 5).
Bild 5
Gleich nach dem du die Welle gedrückt hast, musst du nach links einlenken, die Sprungtaste hältst du gedrückt. Im Idealfall hebst du nicht ab und berührst sogar die innere Bande. Bei der Ausfahrt solltest du nicht zu früh wieder in die Hocke gehen, weil es auf der rechten Seite noch mehr Wellen hat. Du solltest im besten Fall etwas mehr als 100km/h schnell sein. Es empfiehlt sich im Übrigen diese Passage im Trainingsmodus einige Male nacheinander zu üben.
Sektor 4
Der vierte Sektor heisst Langentreien und ist ein Teilstück für Gleiter. Auf Sonne kann man das ganze Stück in der Hocke fahren. Es ist aber auch nicht extrem schlimm, kurz zum korrigieren auf zu stehen, bevor man von der Ideallinie abkommt. Bei Eis steht man in jeder Kurve kurz auf. Die Welle bei ca. 1:35min solltest du drücken. Ebenfalls drücken solltest du die erste Welle des Haneggschusses vor der vierten Zwischenzeit. Die zweite Welle musst du nicht drücken aber etwa in der Mitte der Strecke passieren.
Sektor 5
Nach der Zwischenzeit kannst du etwas nach rechts lenken. Die nächste Linkskurve kann man auf zwei Wegen fahren. Entweder kurz aufstehen und innerhalb der blauen Linien durchfahren mit dem Risiko eine Welle zu treffen (rote Linie) oder in der Hocke entlang der blauen Linie (grüne Linie / Bild 6).
Bild 6
Den folgenden Sprung (Silberhornsprung) solltest du drücken und etwas nach rechts springen. Landest du zu weit links, hebst du ein zweites Mal ab und verlierst Geschwindigkeit.
Sektor 6
Zu Beginn des letzten Sektors hat es einige Wellen, die man nicht umfahren kann. Du solltest dort einfach die direkteste Linie wählen. Die nächste Linkskurve kannst du in der Hocke fahren. Es folgt nun das Ziel S, die letzte Schlüsselstelle. Du solltest sie von ganz links aussen anfahren und auf Höhe der Welle (blau markiert) etwas nach rechts steuern. Die Welle musst du nicht drücken. Danach kannst du das S aufrecht durchfahren und im Notfall mit der Sprungtaste die Linie etwas korrigieren. Den Zielsprung musst du drücken, damit du nicht noch kurz vor Schluss in den Auffangnetzen landest und dann hast du das Ziel erreicht.
Bild 7
Ich wünsche dir viel Spass beim Trainieren und viel Glück beim Rennen!
schloofchappe